Gesellschaft von Freunden des Heinrich-Hertz-Instituts e.V.

  • Im Jahr 1994  wurde im Heinrich-Hertz-Institut – auf Anregung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung - eine Patentinitiative ergriffen.

    Der damalige Vorsitzende des Aufsichtsrats der Heinrich-Hertz-Institut  für Nachrichtentechnik Berlin GmbH, Professor Dr. Joachim Hesse, stiftete zu Unterstützung dieser Aktivitäten den jährlichen Patentpreis.

    Dieser Preis wurde vergeben, wenn eine Mindestzahl von 20 Erfindungsmeldungen jährlich im Institut erreicht wurde
    .
  • Die Auswahl unter den eingereichten Erfindungsmeldungen nahm der  Wissenschaftlich-Technische-Rat des HHI  nach folgenden Kriterien vor:

    •   der Neuheitswert

      die sog. Erfindungshöhe („Pfiffigkeit der Erfindung“)

      die Bedeutung für die gewerbliche Verwendung

    Die Entscheidung über die Vergabe traf Professor Hesse  im Einvernehmen mit der Institutsleitung

    1999 legte Herr Professor Hesse sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik Berlin GmbH nieder .

Eule_

    Die Gesellschaft von Freunden des HHI übernahmen danach sowohl die Vergabe als auch die Finanzierung des Preises.

    Der Preis wurde seitdem auf Auswahl und Vorschlag des Wissenschaftlich-Technischen Rates (bzw. seit 2003 seinen Vertretern im Wissenschaftlich-Technischen Rates der Fraunhofer-Gesellschaft)  von dem Vorstand der Gesellschaft von  Freunden des Heinrich-Hertz-Instituts e.V.  im Einvernehmen mit der Institutsleitung vergeben.

    2012 hat sich der Vorstand der Freunden des Heinrich-Hertz-Instituts e.V. darauf geeinigt, den Förderpreis auch zu Gunsten des wissenschaftlichen Nachwuchses des Instituts zu vergeben.

Berlin, April 2018

Auslobung eines Preises für wissenschaftliche Arbeiten am
Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut

Die Gesellschaft von Freunden des Heinrich-Hertz-Instituts e. V, prämiert in enger Abstimmung mit der Institutsleitung des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts (HHI) in 2018 herausragende Master-/Diplomarbeiten und/oder Dissertationen. Dies dient der Auszeichnung und Förderung von Wissenschaftlern/innen, die auf den Arbeitsgebieten des
Heinrich-Hertz-Instituts tätig sind bzw. waren. Der Preis ist darauf ausgerichtet, hervorragende, in der wissenschaftlichen bzw. betrieblichen Praxis weiterführende Arbeiten zu würdigen. Die Gesellschaft von Freunden des Heinrich-Hertz-Instituts e. V. stellt ein

Preisgeld von 1.000,- Euro

pro Prämierung zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten die Preisträger/innen  für drei Jahre eine freie Mitgliedschaft bei der Gesellschaft von
Freunden des Heinrich-Hertz-Institut e. V..

Voraussetzungen/Kriterien für die Preisverleihung:

Die wissenschaftliche Arbeit sollte sich mit einem Thema beschäftigt haben, das sich aus den wissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben des
Heinrich-Hertz-Instituts ergeben hat.

Es muss eine fachliche Beurteilung durch den Betreuer bzw. Gutachter vorliegen. Grundsätzlich kommen nur exzellente Arbeiten mit einer überdurchschnittlichen
Bewertung infrage.

Als weitere Kriterien werden berücksichtigt:

   -Bedeutung der Arbeitsergebnisse für laufende Forschungs- und Entwicklungsaufgaben
   -Bedeutung der Arbeitsergebnisse für die Akquise von F&E-Vorhaben und Forschungsaufträgen
   -Patente, Patentanmeldungen bzw. Potential für Patente

Entsprechend der vorab angeführten Kriterien werden der Vorstand der Gesellschaft von Freunden des HHIs  in Abstimmung mit der Institutsleitung des HHIs
die/den Preisträger/innen ermitteln.

Wir bitten die an der Auslobung Interessierten, die Zusammenfassung ihrer Arbeit, einschließlich der fachlichen Beurteilung, bis zum 15. Sept. 2018 an folgende Adresse einzureichen:

info@freunde.hhi.de

Viel Erfolg!
Gesellschaft von Freunden des Heinrich-Hertz-Instituts e. V.

Bisher vergebene Förderpreise:

Jahr

Preisträger

Titel

hier klicken

2017

Herrn Master of Science
Magnus Happach

Concept and realization of Wavelength Locking in Tunable Lasers based on a polymer platform

Eule-k1

2017

Herrn Dr. Martin Kasparick

Towards Self-Organizing Wireless Networks: Adaptive Learning, Resource Allocation, and Network Control

Eule-k2

2014

Frau  M.Sc. Kseniia Goroshko

Evolution of Initial Real-time Synchronisation and Channel Estimation Algorithms for Low-latency Visible Light Communication

Eule-k

2013

M.Sc. Wolfgang Paier

Acquisition of 3D-Head-Models using SLR-Cameras and RGBZ-Sensors

Eule-k

2012

Dr. Detlef Hoffmann

Electro-optic Modulator and Method for  Fabricating an electro-optic Modulator

Eule-k

2011

Dr.-Ing. Thomas Schierl,
Dipl.-Inform. Thomas Wirth,
M.Sc. Yago Sanchez de la Fuente,
Dr.-Ing. Thomas Haustein

Advanced Resource Management for Chunk-based Streaming over LTE

Eule-k

2010

Dr. rer. nat. Bernd Sartorius, 
Dr.-Ing. Helmut Roehle,
Dipl.-Ing. Dennis Stanze,
Dipl.-Phys. Roman Dietz

Effizienzverbessertes faseroptisches Terahertz-System mit optimierten Wellenlängen-Korrelationen

Eule-k

2009

Dr.-Ing. habil. Sławomir Stańczak,
Dipl.-Ing. Mario Goldenbaum

Robuste Berechnung linearer und nichtlinearer Funktionen in Sensornetzwerken über drahtlose Vielfachzugriffskanäle bei stark reduziertem Kanalschätzaufwand

Eule-k

2008

Dr. Helmut Heidrich,
Dipl.-Phys.Peter Lützow

Integriert-optomechanicher, optisch gesteuerter Modulator

Eule-k

2007

Thomas Meiers,
Dipl.-Ing. Christian Petersohn

Verfahren zum Bestimmen und Auffinden von digitalen Bildern bzw. Videosequenzen

Eule-k

2006

Volker Jungnickel 

Kapazitätserweiterung künftiger Mobilfunknetze

Eule-k

Gesellschaft von Freunden des Heinrich-Hertz-Instituts e.V.
Copyright © by Gesellschaft von Freunden des Heinrich-Hertz-Instituts e.V. Alle Rechte vorbehalten. Die Urheberrechte dieser Web-Site liegen bei
der Gesellschaft von Freunden des Heinrich-Hertz-Instituts e.V. Die kommerzielle Nutzung und Verbreitung ist grundsätzlich nicht gestattet und
bedarf der schriftlichen Genehmigung (s.a. Impressum)
.