Gesellschaft von Freunden des Heinrich-Hertz-Instituts e.V.

Geschichtliches aus den Anfängen des Heinrich-Hertz-Instituts, dem mit dem Institut verbundenen Förderverein und über ehemalige Förderer und Mitarbeiter des Instituts.

Die Anfänge des Heinrich-Hertz-Instituts datieren ins Jahr 1927(siehe Abbildung).

Die eigentliche Gründung erfolgte allerdings erst 1928. Damit konnte das Institut im Jahr 2008 auf achtzig Jahre erfolgreiche Arbeit im Umkreis der elektrischen Nachrichtentechnik und Akustik zurückblicken.

Bald nach der Einführung des Unterhaltungsrundfunks in Deutschland wurde im Jahr 1924 die Heinrich-Hertz-Gesellschaft gegründet, der erste Verein, der sich der Obliegenheiten des Instituts annahm.

1926 verfasste der damalige Präsident des Telegraphen- technischen Reichsamts und spätere erste Direktor des Instituts, Karl-Willi Wagner, eine Denkschrift zur Notwendigkeit der Gründung eines Instituts für Schwingungsforschung.

Die Eintragung im Berliner Adressbuch unter der Adresse
 “Charlottenburg, Franklinstr. 1”  lautete:

HHI 1935

Die politischen Ereignisse gingen am Heinrich-Hertz-Institut nicht spurlos vorüber: Im Jahre 1936 musste der Name Heinrich-Hertz abgelegt werden, und eine Reihe von Mitarbeitern musste das Institut verlassen. Die neue Bezeichnung im Berliner Adressbuch war: “Institut für Schwingungsforschung an der Technischen Hochschule Berlin”

hhi-39

Erst 1945 konnte der alte Name wieder angenommen werden.

Eine Zeit lang gehörte das West-Berliner Institut zur Technischen Hochschule in Charlottenburg; 1954 übernahm der Verein „Fördergemeinschaft des Heinrich-Hertz- Instituts“ das Institut und betrieb es bis 1974.

Von 1975 bis 2002 war es als ein Institut der blauen Liste (später Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz) als „Heinrich-Hertz- Institut für Nachrichtentechnik Berlin GmbH“ im gemeinsamen Besitz der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Berlin.

Seit 2003 gehört das Institut zur Fraunhofer- Gesellschaft; beim Übergang konnte es den traditionsreichen und eingeführten Namen „Heinrich-Hertz-Institut“ beibehalten.

    Faksimile aus der E.N.T  („Elektrische Nachrichten-Technik“) Seite 352, Ausgabe Nr. 4, aus dem Jahr 1927. Hier wird schon der korrekte und vollständige Name des Instituts erwähnt:
    “Heinrich-Hertz-Institut für Schwingungsforschung“ an der „Technische Hochschule zu Berlin“.

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