Gesellschaft von Freunden des Heinrich-Hertz-Instituts e.V.

Dieser Text wird noch ergänzt (Stand 2.2.2018).

Geschichte der „Freunde des HHI“

1924    Gründung der Heinrich-Hertz-Gesellschaft zur Förderung des Funkwesens (HHGzFF)
Ziel: „Ein
Forschungsinstitut zu schaffen, in dem eine Anzahl hervorragender Persönlichkeiten frei von allen sonstigen Verpflichtungen gegen entsprechende Bezahlung ihre Forschungstätigkeit ausüben kann“.

Beteiligte:

  • Deutsche Physikalische Gesellschaft
  • Verband Deutscher Elektrotechniker
  • Deutsche Gesellschaft für technische Physik
  • Physikalisch-Technische Reichsanstalt
  • Telegrafisches Reichsamt
  • Funkkartell
  • Zentralverband der deutschen elektrotechnischen Industrie
  • Verband der Radio-Industrie

1927    Gründung der Studiengesellschaft für Schwingungsforschung ( SfS ) zum Zweck der Errichtung und Unterhaltung eines Instituts für wissenschaftlich-technische Forschungen auf dem Gebiet der elektrischen und akustischen ( und 1928 ergänzt auch mechanischen ) Schwingungen.

Beteiligte:

  • Deutsche Reichspost
  • Preußische Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung
  • Technische Hochschule Berlin
  • Reichs-Rundfunk-Gesellschaft m. b. H. Berlin
  • Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft
  • Fellten & GuilleaumeCarlswerk A. G.
  • Siemens &Halske A. G.
  • Telefunken, Gesellschaft für drahtlose Telegrafie m. b. H.
  • Verband Deutscher Elektrotechnik e. V.

1928   Gründung des von der SfS getragenen Heinrich-Hertz-Instituts für Schwingungsforschung ( HHI ).

Die HHIGzFF , als einstige Geburtshelfer, diente dabei dem HHi als wissenschaftlicher Ideenlieferant und ließ dem HHi viel fachliche Förderung zukommen.

1936   Im Zusammenhang mit der „Gleichschaltung“ wurden der Förderverein (HHGzFF)und die Studiengesellschaft im Jahr 1937 zur Fördergemeinschaft des Instituts für Schwingungsforschung (FgdIfS) vereinigt.

Die Funktion als Träger des HHI ging damit bis nach dem Krieg verloren.

 

1955   Wiederbelebung des Fördervereins HHIGzFF unter dem neuen Namen „Fördergemeinschaft des Heinrich-Hertz-Instituts für Schwingungsforschung e.V.“ (FGdHHI). Der alleinige Zweck des Vereins: Förderung der Forschungsarbeiten des HHIs und die Gewährung von Stipendien an junge und begabte Forscher des Instituts.

Dieser Verein übernahm erneut, wie bis zum Jahr 1936, die Trägerschaft des HHI.

 

1975   Die vom Bund und dem Land gegründete „Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik Berlin GmbH“ übernahm als Rechtsnachfolger von der FGdHHI das Heinrich-Hertz-Institut für Schwingungsforschung. Damit endet die aktive Trägerschaft der FGdHHI.

 

1976   Umwandlung der FGdHHI in die „Gesellschaft von Freunden des HHI e. V.“.

Zweck des Vereins: Förderung des Heinrich-Hertz-Institut zur Durchführung von wissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben,

 

2007   Nach Eingliederung des HHI´s in die Fraunhofer-Gesellschaft wurde der Zweck des Vereins in der Satzung auf den modifizierten Institutsnamen angepasst.

Zweck des Vereins: Förderung des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik,
Heinrich-Hertz-Institut zur Durchführung von wissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.

 

Die aktuellen Tätigkeiten/Aufgaben der „Gesellschaft von Freunden des HHI e. V.“ werden auf der Homepage der Freunde des HHI
http://www.freunde.hhi.de/  zusammengefasst.

Berlin 10. 12. 2017

 

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